Eigenes Bett – demnächst…

Nach dem Frühstück (mit sog. „Zimthaufen“ [umstrittener Produktname für süßes Frühstücksgebäck] und sonstigen Brötchen sowie mehr Pipettenkaffee) fuhren meine Frankfurter Gastgeberin und ich in die Frankfurter Innenstadt. Hier war schon ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, die Buden aber nur teilweise geöffnet. Außerdem war das Wetter fast eher nach Eis als nach Glühwein – blauer Himmel, Sonnenschein, bestimmt zweistellige Temperatur.

Blauer Himmel von Frankfurt

Blauer Himmel von Frankfurt

Meine Frankfurter Gastgeberin nahm Mission „Jacke kaufen“ sehr ernst. Normalerweise besuche ich für den Klamottenkauf exakt ein Geschäft. Rein, was anprobieren, wenn es ansatzweise passt, kaufen und weg. Wir waren bei Sport-Arena, Sport-Karstadt, einem Jack Wolfskin- und einem The North Face-Laden.

MyZeil-Einkaufszentrum von vorne

MyZeil-Einkaufszentrum von vorne

Letzterer war in einem noch relativ neuen Einkaufszentrum namens „MyZeil“ untergebracht, einem architektonisch ebenso faszinierendem wie verwirrenden Gebäude. Schwer zu beschreiben, auf zwei gegenüberliegenden Gebäudeseiten ist in den Glasfassaden jeweils ein Loch mit angeschlossenem, sich nach innen verjüngenden Trichter und „Glasschlauch“. Die beiden „Glasschläuche“ treffen sich Y-mäßig in Gebäudemitte und vereinen sich zu einem gemeinsamen „Glasschlauch“, der bis zum Boden geht und dort leicht diagonal am Boden endet. Sehr seltsam und schwer zu durchschauen, das Ganze. Wie schwierig muss das zu planen und umzusetzen gewesen sein…

MyZeil-Einkaufszentrum von innen

MyZeil-Einkaufszentrum von innen

Nachdem ein Modell bei und von „The North Face“ schon recht gut im Kurs stand, besuchten wir noch zwei andere Läden, bis ich letzten Endes doch das Modell bei „The North Face“ kaufte.

Wir gingen dann ins hiesige Bar Celona. Waffel mit Sahne, Kirschen und Kaffee für die Frankfurter Gastgeberin, Burger mit Pommes und alkoholfreiem Weizenbier für mich.

Danach hieß es nur noch: Zurück zur Wohnung der Frankfurter Gastgeber, Zug nachgucken, Klamotten packen, tschüss sagen, zurück zum Hbf via Hauptwache und rein in den ICE. Einmal umsteigen am Flughafen, dann nochmal in Dortmund und ab nach Osnabrück. In Dortmund hatte ich nur 5 Minuten Umsteigezeit, was aber geklappt hat, weil der ICE absolut pünktlich war (!) und zeitgleich mit dem ICE auf dem Gleis gegenüber, der nach Hamburg-Altona fuhr, ankam. Ich hatte in allen drei Zügen gute Sitzplätze, also alles entspannt im Zug. Nur ohne free WLAN!

In Osnabrück holte mich eine Freundin vom Bahnhof ab. Ich hatte sie nicht am Gleis erwartet und schritt forsch zum Ausgang. Ich dachte, bestimmt noch nicht da, wer erwartet denn heute, dass ein Zug pünktlich kommt… Aber sie war am Gleis gewesen, und ich bin einfach davon gestürmt, wie peinlich und unhöflich…. Sie fing mich dann am Eingang ab und wir fuhren zur Wohnung ihrer Familie. Dort bekam ich noch was zu essen und nette Gesellschaft. Und drei Veltins…

Gegen 23 Uhr fuhr mich die Freundin zurück nachhause. Und damit endete das Abenteuer Israel. Morgen schreibe ich das Fazit. Bis morgen also.

Über michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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