Angekommen wo auch immer…

Also, wo war ich stehengeblieben? Achja, im Frankfurter Flughafen. Der Umstieg von der Bombardier CRJ700 in einen A321, der mich in eine andere Stadt mit einem anderen großen Flughafen bringen sollte, war problemlos und ohne viel Weg zum Gate. Ich mag immer noch nicht sagen, wo ich nochmal umsteigen musste, das würde doch die Möglichkeiten schon zu sehr einengen…

Landeanflug

Kurz vor der Landung in der Stadt, die ich noch nicht nennen will. Von dort ging der dritte Flug zum Zielort.

Der zweite Flug dauerte jedenfalls eine knappe Stunde, die ich so vor mich hin döste. Achja, wieder durfte der Co-Pilot den Lufthansa-Airbus fliegen, was wieder vom Kapitän verkündet wurde. Offenbar habe ich den „Heute-fliegt-der-1.-Offizier“-Tag der Lufthansa erwischt.

Angekommen auf einem großen Flughafen im Ausland merkte ich beim ersten Blick auf die Uhr, dass das Boarding für meinen letzten Flug schon seit acht Minuten (geplant) begonnen hatte). Der Start war in 32 Minuten geplant, und ich musste noch zum Gate. Diesmal war der Weg etwas länger, ich musste zwischendurch nochmal meinen Pass vorzeigen und nochmal direkt am Gate mit dem Handgepäck durch die Security, die hier deutlich gründlicher war als zuvor am FMO. Aber ich saß dann doch rechtzeitig in einer Boeing 737-500 einer Fluggesellschaft, die hier in meinem Urlaubsland beheimatet ist.  Das ist eine Airline, von der ich zuvor noch nicht gehört hatte, und bei der man dann schon hofft, dass die Maschinen auch gut gewartet sind… Sehr ermutigend war auch, dass sich auf der anderen Seite des Ganges ein offenbar hier heimischer Fluggast vor dem Start bekreuzigte, aber naja, das musste ja nix mit der Fluggesellschaft im Speziellen zu tun haben…

Nach knapp zwei Stunden Flugzeit und einem sehr ruhigen Flug kam ich dann schließlich an meinem Zielflughafen an. Mir viel sofort der schlechte Zustand der Runway und auch der Taxiways auf. Am Rand standen teilweise offensichtlich schrottreife Maschinen neben modernen Maschinen im aktiven Dienst. Wir wurden dann mit einem Bus zum Terminal gebracht, wieder nur eine ganz kurze Fahrt. Das Flughafengebäude versprühte den Charme einer Postfiliale aus den 60er-Jahren. Die Einreise war problemlos, und ich habe nun einen schicken, neuen Stempel im Pass. Bei der Gepäckausgabe waren zwei Hunde, ein Jack Russel und einer von diesen großen, schwarzen Hunden mit sanften Augen, den zwei spezielle Freunde von mir sofort mitgenommen hätten. Aber das wäre nicht gegangen, weil da ein Unifomierter dranhing, der mit dem Hund auf dem laufenden Förderband die Koffer inspizierte. Der Jack Russel sprang auf das andere Förderband und lief zwischen den Koffern umher. Ob er auch nach Drogen oder Sprengstoff suchte, oder nur ein bisschen Karussel fahren wollte, weiß ich nicht – jedenfalls sah es sehr lustig aus.

In der Ankunftshalle lauerten sofort Taxifahrer auf ihre Beute, also mich. Ich hatte gelesen, dass man da gerne einmal zu unmöglichen Preisen Fahrten angeboten bekommt. So lehnte ich ersteinmal höflich ab und wollte mich über Alternativen informieren. Einer war allerdings ziemlich aufdringlich – um so mehr Grund, abzulehnen. Allerdings arbeitete der offenbar mit einem anderen zusammen, der gut Englisch sprach. Was soll’s, ich war müde und hatte keinen Bock mehr. Ich handelte den Preis noch von 450 auf 350 der hiesigen Währungseinheiten herunter, was ich immer noch happig fand, man zeigte mir ein Wechselbüro, wo ich hundert Euronen in das hiesige Geld eintauschte, und ließ mich zum Hotel bringen. Dort bekam ich mit, wie an der Rezeption ein Gast, der auch gerade eincheckte, die Rezeptionistin auf Englisch nach dem üblichen Taxipreis zwischen Flughafen und Hotel (ca. 10 km) fragte. Sie sagte, der Preis des Hotels für den Fahrdienst sei 360 Flocken (und genau das hatte ich letztenendes tatsächlich bezahlt). Der gute Mann hatte sich satte 600 abnehmen lassen – da bin ich ja doch noch recht günstig davongekommen. Ach, naja, ich kann es ja doch mal sagen, ein Euro sind etwa 10 hiesige Ocken. Zu dem Kurs habe ich am Flughafen (schlecht) getauscht, eigentlich sind eher 90 Cent 10 hiesige Ocken (hO), Den Namen der Währung kann ich dann aber doch noch nicht rausrücken.

So, nun bn ich in meinem recht konfortablen Zimmer. Mehr als die unmittelbare Umgebung (inkl. Strand und vermutlich Hafen) und einen Supermarkt finden habe ich eigentlich heute nicht mehr vor. Ich werde es ruhig angehen lassen.

Bis bald!

 

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Über michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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2 Antworten zu Angekommen wo auch immer…

  1. Marco schreibt:

    Hmmmm…hört sich na sehr exotisch an 😀 Könnte es sein dass du in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist bist? Vielleicht nach Dubai?

  2. tstueck schreibt:

    Die Flugzeiten lassen mich vermuten:
    Willkommen in Odessa.

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