Der Wilde Westen am Schwarzen Meer

Nachdem ich mich im Hotel eingerichtet hatte, machte ich mich auf zum Strand. Dieser war näher und schneller zu erreichen als erwartet. Nun, um eins vorweg zu nehmen: Schön war’s nicht wirklich. Aber interessant!

NSA-Kuppel

Was zum Geier? Es sieht so aus, als habe sich mein Cloud-Dienstleister, „Natürlich Sicher Abspeichern“, eine Dependence im Hinterhof meines Hotels eingerichtet. Was ist denn das für ein überdimensionaler Golfball? Ein Radom? Eine Richtmikrofon-Anlage?

Unweit vom Hotel schlug ich einen kleinen Schleichweg ein, den ich auf der digitalen Karte gesehen habe. Es ging eine Treppe herunter, und da stand ich schon vor so einem Gebäude mit fast griechischen Säulen. Abgesehen von den Stahlträgern in ihrem Inneren. Das sollte nicht das Einzige bleiben, was in der ukrainischen Version nicht so ganz autentisch rüberkam.

Griechische Koaxialsäule

Ähm. Original griechische Koaxial-Säule mit Stahlseele.

Denn plötzlich befand ich mich mitten im wilden Westen. Also, zumindest fast. Es war so eine Vergnügungsmeile mit Gebäuden, die zum größten Teil eher billig, auf Salloon, Postamt, Sheriff und so weiter aufgemacht waren. Das Ganze neben blinkenden Daddelhallen und Auto-Scooter. Dazwischen dann noch wieder griechisch anmutende Gebäude und eine als Segelschiff gestaltete Bar. Das Ganze irgendwie auch so halb in Betrieb, also recht wenig Publikumsverkehr, einiges war geöffnet, anderes nicht. Wieder andere Läden sahen aus, als würden sie gerade erst fertiggestellt.

Wilder Westen inklusive

Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Odessa an… Ach, ich bin wahrscheinlich nur nicht die Zielgruppe.

Direkt am Strand bot sich mir ein Bild, von dem ich schnell dachte, es würde mich womöglich im bescheidenen Rahmen meines Blogs zu literarischen Höchstleistungen anspornen. Am Anfang wußte ich nicht so recht, ob die „Beach Clubs“, Bars, Restaurants und Hotels an der Wasserkante noch nicht fertig oder schon wieder im Verfall begriffen waren. Die Antwort sah man schnell: Beides, also teils Verfall, teils noch im Bau. Leider manchmal auch beides gleichzeitig. Ich sah einen fast fertiggestellten Hotel- oder Appartement-Komplex, an dem noch fleißig gebaut wurde. Aber an den Geländern der Balkone waren Metallteile verwendet worden, die schon reichlich vom Flugrost verunstaltet waren, begünstigt sicherlich durch die salzhaltige Meeresluft. Da scheint jemand bei der Materialauswahl geschlampt zu haben.

Flugrost

Ich weiß nicht, ob man es erkennen kann. Aber auf dem Geländer oben und an den Innensechskantschrauben, die vorne die Glaselemente mit den Pfeilern verbinden, sind schon reichlich Rostflecken zu sehen. Dabei ist die Anlage noch nicht einmal fertig.

Insgesamt war es natürlich immer noch nett am Strand. Ich musste Brian Johnson per Knopfdruck den Mund verbieten, um dem Rauschen der Brandung zuhören zu können. Und gelegentlich dem lieblichen Wummern der Schlagbohrmaschinen. Es gab schon auch noch ein paar andere Spaziergänger. Ein paar Burschen hielten auf der Mole ihre Ruten ins Wasser, um den Möwen die Fische wegzuangeln. Zwei Mädels kauerten an einer Betonwand und spielten „Beach Club“. Sie hatten sich Zigaretten, Chips und Getränke mitgebracht und taten, was man im Beach Club nun einmal so tut: iPhone-Displays angucken.

Beach Club

Zwei Mädels spielen „Beach Club“

Ich dachte mir, dass ich zwar nur 300 Meter weit kommen würde und dann der Sandstrand schon wieder zuende wäre, aber gut – trotzdem hätte ich ja einen Strandspaziergang gemacht – zumindest könnte ich es hier reinschreiben, ohne zu lügen. Ein bisschen mehr wurde es dann doch, aber es waren auch viele halbverwitterte, stahlarmierte Betonplatten anstelle von Sand unter den Füßen. An einer mit Grafittis verzierten Betonwand endete der Spaziergang, zumindest in der einen Richtung.

Wieder eine Sackgasse

Gerade freut man sich, einmal am Wasser entlangschlendern zu können, ohne ständig an russischem Stacheldrahtzaun einen 180er zu machen – und dann das hier.

Also zurück und die Gegenrichtung antesten. Vorbei an den eigenartig anmutenden Beach Clubs etc. An einigen standen, wie es aussah, brandneue Getränkekühlschränke und Kaffeeautomaten. Es wurde gebohrt, geschweißt, gehämmert, als wäre die Saison nicht zuende, sondern stünde unmittelbar bevor. Das Ganze machte irgendwie so einen total inkonsequenten Eindruck auf mich, sowohl vom unterschiedlichen Zustand als auch vom total unterschiedlichen Charakter der Einrichtungen her. Ich hatte keinen Plan, in welche Richtung das Ganze jetzt eigentlich gehen sollte. Vermutlich haben die Odessianer das auch nicht so wirklich, oder jeder macht einfach, was er will. Nun, Geschmacksache. Einerseits: Es lebe die Vielfalt. Andererseits: Irgendwie war das Ganze für mich weder Fisch noch Fleisch. Ich bin ja nicht jemand, der ständig irgendwo ans Meer fährt, und mir ist noch nie aufgefallen, dass es bei der Gestaltung der Strandgastronomie soetwas wie einen „roten Faden“ gibt. Aber es scheint doch so zu sein, denn hier ist mir aufgefallen, dass genau dieser „rote Faden“ hier komplett fehlte.

Baywatch

Moment, ich übersetze kurz das Schild – Überschrift: „Achtung! Ertrinken kann zum Tode führen!“. Kleingedrucker Text: „Liebe Bikini-Schnecken, ich kann zur Zeit nicht auf Euch aufpassen, weil ich in einer sprechenden, schwarzen Ludenschaukel unterwegs bin. Bitte lasst Euch anderweitig retten. Es sei denn, Ihr habt Körbchengröße C oder höher, dann könnt Ihr mich in akuten Ertrinkungsfällen unter folgender Telefonnummer erreichen…“
Gezeichnet: David. H.

Insgesamt machte das Ganze in der anbrechenden Dämmerung (und das Wetter hat sich ohnehin seit dem sonnigen Morgen leider verschlechtert, es war wieder alles grau) einen fast surrealistischen Eindruck. Darüber habe ich schon ein wenig nachgedacht. Vielleicht sieht es bei jeder beliebigen Strandmeile der Welt am Ende der Saison so aus. Vielleicht kommt einfach dieser immer noch wahrnehmbare, verstaubte Hauch von post-sozialistischem Flair dazu. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein. Ich bin ja nicht objektiv, vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich offenbar mehr mit einem verbliebenen Touch Sovietunion gerechnet habe, als ich dachte. Sozusagen als selbsterfüllende Prophezeiung.

Badestrand

Na, das sieht doch sehr einladend aus, dieser Badestrand. Aber ich hatte hier offenbar ja eh nix zu suchen.

Genug herumphilosphiert.Ich ging also in die Gegenrichtung und betrat durch eine geöffnete Tür einer Drahtzaunabsperrung einen Badestrand mit Plastikliegen und so weiter. Allerdings wurde ich sofort von einem Mann zurückgepfiffen, der in der Nähe arbeitete. Natürlich habe ich kein Wort verstanden, aber ich wollte keinen Ärger machen und verschwand wieder durch die Tür, die hinter mir dann zugesperrt wurde.

WC-Häuschen

Na, das ist mal ein schmuckes Klo!

Und nun? In beide Richtungen war ich an der Wasserkante auf Sackgassen gestoßen. Es war schon nach 18.00 Uhr, akzeptabel für ein frühes Abendessen. Außer den zwei Cheeseburgern und ein paar Kleinigkeiten hatte ich ja auch noch nichts gegessen. Ich durchstreifte also den eigenartiken „Wilder Western/Griechenland/Karibik“-Mix auf der Suche nach einem Pectopah, welches mir zusagte.

Estern

Hm. Entweder, das „W“ wurde geklaut (ich tippe auf Schlemihil aus der Sesamstraße oder Peter Bond vom „Glücksrad“), ist abgefallen, oder irgendein Berater hat hier echt richtig Mist gebaut.

Ich landete schließlich in einem zwar ein bisschen künstlich auf Natursteinhütte gestaltete, aber doch recht gemütlichen Etablissement. War auch wieder ein wenig inkonsequent: Unter der Decke zuckte ein Discobeleuchtungsgerät herum und projizierte Farbflecken auf den Boden. Aber an einer Wand knackte und knisterte ein echtes Kaminfeuer. Es war kaum etwas los. Nur zwei Damen mittleren Alters friemelten bei einem Getränk an ihren Laptops. Ich fragte zuerst, ob es eine englische Karte gäbe. Gab es nicht, aber ein gutaussehender, junger Bursche, fragte auf Englisch, was ich denn wolle, und bot mir verschiedene Gerichte an. Dabei machte er mir auch klar, dass ich bei einem Armenier gelandet bin. Nun, egal, dachte ich mir, bei jedem Restaurant, welches ich noch nicht kenne, und das sind in diesem Teil der Stadt 100%, kann ich Glück oder Pech oder alles dazwischen haben. Also, warum nicht. Ich wollte Huhn mit Pommes haben, aber mir wurde klargemacht, dass es zwar Kartoffeln, aber keine Fritten gäbe. Aber ich war mit allem einverstanden und ließ mich überraschen. Es gab dann, ganz unspektakulär, Bratkartoffeln. Und zwar nicht dazu, sondern sozusagen als eigenen Gang. Hm. Wie mein einer guter Freund bemerkt hat (und ich hab ihn schon einmal zitiert): „Andere Länder, andere Fritten“. Aber was soll’s, es schmeckte, ich hatte ein großes Baltika dabei, es war mit dem Feuer, in dessen Nähe ich noch umgesiedelt hatte, ganz gemütlich. Es war für hiesige Verhältnisse nicht ganz günstig, nach unseren Standards zuhause aber okay. Ich fragt den Burschen hinterher noch, ob man ganzjährig oder nur während der Saison geöffnet habe. Ganzjährig, war die Antwort. Wenn das immer so aussieht wie heute, dann kann der Laden keine große Zukunft haben. Man hat sich ja auch sehr bemüht, mich als Kunden am Anfang nicht zu verlieren. Und am Ende fragte der Armenier noch, ob es geschmeckt hätte, und als ich bejahte, sagte er ich solle dann doch wiederkommen. Naja, eher wohl nicht so schnell… Vielleicht ist der Laden ja noch neu und hat es deswegen noch schwer.

Strand

Ich habe dieses Bild nachträglich hinzugefügt. Die anderen Bilder alleine vermitteln zu sehr den Eindruck, es wäre alles total nur hässlich hier, und das stimmt auch nicht ganz.

Wie auch immer, als nächstes war noch Getränkevorräte aufstocken angesagt. Ich fand zunächst einen Kiosk, aber entgegen zu anderen Kiosken, in denen die Preise kaum höher als in den kleinen Supermärkten waren, waren die Preise hier fast doppelt so hoch. Erst wollte ich drauf pfeifen, überlegte aber dann, dass die vielen Menschen, die in den ganzen Hochhäusern hier leben und/oder arbeiten, ja irgendwo hier einkaufen müssten. Nun, ich stieß bald auf einen kleinen Supermarkt mit moderateren Preisen, wo ich dann Wasser und Bier kaufte.

Das war dann schon wieder auf dem Gelände der „So-halb-Wildwest“-Vergnügungsmeile, über die ich zum Strand gelangt war. Aus einer Daddelhalle hörte ich das Klirren eines Air-Hockey-Spiels, das offenbar von einem Pärchen in der ansonsten leeren Butze ausgetragen wurde. Ich ging weiter und stand dann unschlüssig vor einem Autoscooter. Drinnen fuhren vier Autoscooter, von denen jeweils zwei von jungen Damen und zwei von jungen Männern gelenkt wurden, die den Spaß ihres Lebens zu haben schienen. Mir fiel es schwer, das Alter zu schätzen, so minimal 16, maximal Anfang 20, denke ich. Vielleicht zwei bedreundete Pärchen. Ich hab Autoscooter immer geliebt, aber irgendwie traute ich mich nicht mit in diese Arena, ich hatte irgendwie das Gefühl, ich würde womöglich stören. Stattdessen kam noch eine Mutter mit einem kleinen Jungen dazu, die ein fünftes Gefährt bemannten. Mama lenkte, aber Junior hatte eine Menge Spaß.

Strand mit Möwen

Naja, wenn man sich Mühe gibt, dann bekommt man auch ein paar ganz schöne Bildausschnitte an den Start. Außerdem, wenn die Sonne scheint, wird automatisch sowieso alles viel schöner.

Nun denn, Weichei – anstatt die odessianische Jugend bis nach Yalta zu rammen, zog ich weiter. Lustig fand ich, dass mitten durch die Vergnügungsmeile eine Straßenbahn-Trasse inklusive Haltestelle führte. Ich dachte erst, das sei eine Spaß-Eisenbahn, die zur Vergnügungsmeile gehörte.

Ich schaute auf meine digitale Karte und stellte fest, dass ich fast schon wieder beim Hotel war. Zwar warf ich noch einen Blick auf die mittlerweile erleuchteten Turmspitzen einiger naheliegender Hochhäuser und überlegte, ob man sich vielleicht von dort oben einen Blick über die Stadt verschaffen könnte, aber dann dachte ich, für heute reichts. Zurück ins Hotel, Blog schreiben, chillen, schlafen.

Kurs am 10.09.2013

Bis bald!

Ausblick:
Morgen ist mein letzter Tag in der Ukraine, übermorgen geht es heimwärts. Was ich mache oder nicht, hängt vom Wetter sowie Lust und Laune ab. Vielleicht gehe ich tatsächlich noch auf eine „Last-minute-Postkarten-Suche“. Wenn das Wetter schön ist, suche ich mir eine Zigarre und genieße diese am Strand. Vielleicht ziehe ich durch die Hochhaus-Schluchten und sehe mir die Straßen hier an. Vielleicht chille und lese ich auch nur den ganzen Tag. Eventuell schreibe ich auch einfach mal ein paar Sachen, einen kleinen Überblick zur Geschichte von Sewastopol und zum Krim-Krieg, mit eigenen Worten, was so hängen geblieben ist. Oder ich veröffentliche Videos auf Youtube, die ich bisher vorenthalten habe. Oder ich mache eine Galerie mit Streunertieren, so wie ich das in New York mit Handtaschen gemacht habe. Wenn irgendwem irgendwas davon besonders zusagt – einfach einen Kommentar schreiben, dann mache ich es vielleicht.

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Über michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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4 Antworten zu Der Wilde Westen am Schwarzen Meer

  1. satayspiess schreibt:

    Trotz aller Kuriositäten, die du – mal wieder – entdeckt hast, scheint mir das heute der bisher urlaubigste Tag deiner Reise gewesen zu sein. Deine Schreibe ist heute echt witzig. 🙂
    Ich hätte übrigens noch eine Idee wegen dem geklauten W (hups, reimt sich sogar). Und zwar wissen wir ja nun, dass die Ukrainer gemeinhin der englischen Sprache nicht mächtig sind. Und insofern ist es wahrscheinlich, dass jemand ein A vergessen hat.
    Außerdem denke ich gerade darüber nach, was wohl passieren würde, wenn jemand – der deutschen Sprache und auch unserer Schriftzeichen nicht mächtig – sich in Hamburg im Holiday Inn in Billstedt einquartiert, sich auf eigene Faust zum Sightseeing aufmachen würde und z.B. in Rothenburgsort landen würde. Hm, naja, wahrscheinlich hinkt der Vergleich, denn du hattest ja immerhin zwei verschiedene Reiseführer und hast bestimmt die angeblich schönsten Ecken von Odessa und Sewastopol gefunden. Vielleicht hatte Johnny ja auch recht mit dem Urteil über sein Heimatland … (übrigens, konnte er nach Genuss der Pille Deutsch verstehen? Oder wenigstens besser Englisch?)
    Ich wünsche dir einen grandiosen letzten Urlaubstag, und – sollte ich bis dahin nichts mehr von dir kommentieren – eine reibungslose Rückreise in den goldenen Westen.

    • michikarl schreibt:

      Hey Spieß,

      nee, ich glaube, der urlaubigste Tag war der, als ich mit der Fähre gefahren bin. Der entspannteste Zeitpunkt dürfte irgendwo beim Zigarrerauchen am Kieselstrand auf der anderen Seite der Bucht gewesen sein. Und am meisten Spaß hatte ich, glaube ich, mit dem Seemann. Ich glaube, die Berichte bzgl. der Sprachen, die man verstehen oder sprechen kann, sind weit übertrieben. For the record: Drogen sind böse!

      Die Impressionen heute waren nur irgendwie inspirierend. Eine Sache habe ich im Bericht vergessen. Mir kam gleich am Anfang im Wilden Westen ein Mann mit einem Cowboyhut entgegen, und ich musste mir echt auf die Zunge beißen, um nicht loszulachen.

      Was Deine Buchstabentheorie angeht, die Variante mit dem E habe ich auch schon überlegt. Es wäre aber auch denkbar, dass da kein W abgefallen ist, sondern ein G. Würde irgendwie auch passen.

  2. Peter Karl schreibt:

    Hi Michi, Du hast in Deinem „philosophischen“ Teil echt meine Gedanken wiedergegeben, die ich immer bei Besuchen der seinerzeit noch sovietischen Länder hatte: Die große Tristesse! Da Deine Reise nun ja fast vorüber ist – ich käme nie auf die Idee, meinen Urlaub in einem solchen Land zu verbringen. Wenn Du es angekündigt hättest, wir hätten sicherlich darüber diskutiert. Nun bin ich aber froh, dass Du es gemacht hast. Übrigens: Du hast die Kriegstagebücher meines Vaters gelesen. Vielleicht erinnerst Du Dich daran, dass er bis auf die Krim gekommen ist. Von dort begann dann der „ruhmreiche Rückzug“…

  3. Elisabeth van Nguyen schreibt:

    Hage Bruderherz, mir kommen manche Deiner Eindrücke auch schon seit langem bekannt vor aus dem ebenfalls sozialistischen Bruderland, das wir so häufig bereisen – bröckelnde Fassaden, Bauruinen, Neubauten, die schon gleich wieder rosten, billig aus Pappmaché gemachte Vergnügungsmeilen,,, ach ja, und natürlich auch die Leute, die einem alles mögliche andrehen wollen… alledings ist in Vietnam das Wetter meistens deutlich schöner, es gibt wirklich wunderschöne Landschaften und eine eindrucksvolle Kultur, also doch schon einiges, das eine Reise wert ist.

    Ich bin froh, dass Du inzwischen doch auch ein paar schöne und interessante Urlaubserinnerungen sammeln konntest und wünsche Dir einen gute Heimreise!

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